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Biography

SABINA VON WALTHER Sopran

 

 

“…Die grosse Entdeckung des Abends war Gräfin Sabina von Walther mit edler, wunderschöner Stimme und starker Bühnenpräsenz, ihre Gräfin wusste die Männer wahrlich in ihre eigene Fallen tappen zu lassen”

“Die Presse” am 29.12.20012

 

“…Auch gesanglich bleiben kaum Wünsche offen. …Sabina von Walther singt eine formschön leidende Gräfin…”

“Frankfurter Allgemeine Zeitung” am 29.12.2012

 

“…unter den Solisten stach einzig Sabina von Walther als Gräfin heraus…”

“Neue Zürcher Zeitung” am 29.12.2012

 

 

Sabina von Walther absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität für Musik in Wien bei Helena Lazarska und Walter Berry mit Auszeichnung und dem Würdigungspreis der Republik Österreich. Es folgten Aufbaustudien u.a. bei Dietrich Fischer -Dieskau und Leone Magiera. Sie ist Preisträgerin u.a. der Wettbewerbe “Jugend musiziert”, “Das Schubert-Lied” in Wien sowie “Schubert und die Musik des 20.Jhds” in Graz. 2002 war sie Finalistin beim Internationalen Opernwettbewerb Maria Kraja in Tirana.

 

Ihr Operndebüt gab sie als Contessa (Le Nozze di Figaro) im Theater am Kornmarkt in Bregenz, wo sie auch als Donna Anna (Don Giovanni/ Regie: T.Moretti)) auftrat.

Als Ensemblemitglied des Staatstheater Nürnberg (2002-2006) sang sie Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Contessa (Le Nozze di Figaro), Adina (L’elisir d’amore), Fiordiligi (Così fan tutte), Micaela (Carmen), Gilda (Rigoletto), Euridice (Gluck Orfeo ed Euridice), Annina (Eine Nacht in Venedig), Gerhilde (Die Walküre) und Blanche (Les Dialogues des Carmélites), für deren Interpretation ihr der “Bayerische Kunstförderpreis 2005” verliehen wurde.

 

2005  debütierte Sabina von Walther als Asterio in Salieris Europa Riconosciuta am Teatro

La Scala di Milano unter der Leitung von Riccardo Muti.

 

Gastspiele führten sie außerdem als Liù (Turandot) und Lisa (Das Land des Lächelns; Regie: Brigitte Fassbaender) ans Tiroler Landestheater in Innsbruck, als Sandrina (L’infedeltà delusa) zu den Haydn-Festspielen in Eisenstadt unter der Leitung von Adam Fischer, als Elisetta (Cimarosa Il Matrimonio segreto) unter Giovanni Antonini ans Stadttheater Bozen, als Marzelline (Beethovens Leonore) zu den Ludwigsburger Schloßfestspielen unter der Leitung von Michael Hofstetter, sowie als Contessa (Le Nozze di Figaro) ans Teatro Argentina in Rom. 2006 debüttierte sie als Erste Dame (Die Zauberflöte) unter der Leitung von Jean Christophe Spinozi am Teatro Regio in Parma,  wo sie 2008 auch in Schumanns Faustszenen sang (Regie:Hugo de Ahna), 2009 sang sie die Freia im Rheingold unter Stefan Anton Reck in Bari.

 

Sabina von Walther widmet sich mit großem Interesse der zeitgenössischen Musik.

So sang sie 2001 bei den Züricher und Münchner Opernfestspielen den Saeki in Akumu von Arnaldo de Felice und debüttierte 2005 mit der Partie der Medusa (Una Donna) in der Oper Medusa von Arnaldo de Felice an der Bayerischen Staatsoper in München.

 

In der Folge wurde sie 2007 und 2009 von Maestro Zubin Metha für die Rolle der Freia in der neuen Ring- Produktion (Regie “La Fura dels Baus”) im Palau de les Arts in Valencia  und beim Maggio Musicale Fiorentino engagiert.

 

In der Spielzeit 2010/2011 sang sie am Theater St.Gallen die Titelrolle in der Oper Alzira von Verdi.

Im Oktober 2011 debütierte sie am Teatro La FeniceinVenedig als Contessa in Le Nozze di Figaro von Mozart unter der Leitung von Antonello Manacorda (Regie: Damiano Michieletto).

 

Als Konzertsängerin trat sie u.a. im Wiener Musikverein mit Brittens Les Illuminations, im Wiener Konzerthaus mit dem Italienischen Liederbuch von H.Wolf , im Grazer Stefaniensaal mit Schubert-Liedern, beim Klangbogen Wien mit Mozart-Konzertarien, bei den Bregenzer Festspielen als Solistin in der IV.Symphonie von Mahler und Schubertliedern in der Orchesterfassung von Reger, bei den Händel-Festspielen in Göttingen mit Cäcilien-Oden von Händel und Blow, beim Festival Anima Mundi in Pisa mit Haydns Schöpfung und Messias bei den Festspielen Toblach unter der Leitung von Gustav Kuhn, Haydns Jahreszeiten und  Dvorak Stabat Mater unter der Leitung von  Stefan Vladar, Bachs Matthäuspassion  mit dem Haydn-Orchester von Bozen unter der Leitung von Gustav Kuhn auf.  Sie sang das Rossini “Stabat Mater” unter Alberto Zedda und Mendelssohns Sommernachtstraum unter Rafael Frühbeck de Burgos in Parma.

2010 sang sie Carmina Burana im Teatro Massimo in Palermo,  Bruckner f-moll Messe unter Hansjörg Albrecht und das  Bruckner Te Deum unter Zubin Metha in Florenz.

Im Sommer 2011 sang sie das Te Deum von Kurpinski beim “Festiwal Muzyki Polskiej” in Krakau und Haydns Schöpfung beim Festival “Murten Classics” in der Schweiz unter der Leitung von Kaspar Zehnder.Weiters sang sie das Solo in Mahlers 4.Symphonie unter der Leitung von G.Kuhn. Im März 2012 war sie in Beethovens 9.Symphonie unter der Leitung von M°Hubert Soudant im Teatro delle Muse in Ancona zu hören.

 

2013 sang   sie  Beethovens 9.Symphonie bei der Eröffnung des Beethovenfestivals in Warschau.

Im April dieses Jahres sang Sabina v. Walther in Japan unter der Leitung von M° Soudant mit dem Tokyo-Symphony-Orchestra das Te Deum von Bruckner anlässlich der Wiedereröffnung der Muza Kawasaki Symphony Hall, sowie eine Reihe von Mozart-Konzerten (Requiem, Krönungsmesse, Konzertarien) u.a. auch in der Suntory Hall in Tokyo.

 

Am 27.Dezember 2012 interpretierte Sabina v. Walther mit grossem Erfolg bei Publikum und Presse die Rolle der Contessa in Le Nozze di Figaro bei der Eröffnung des Neuen Festspielhauses in Erl unter der Leitung von Gustav Kuhn.

 

Im Juni 2013 wurde sie eingeladen für Papst Franziskus I in der Sala Nervi in Rom die 9.Symphonie von Beethoven mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai di Torino unter der Leitung von J.Valcuha zu singen.

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